Glossar
- Auftrag
- Prozess
- Programm
- Task
- nebenläufig
- Stapelverarbeitung#
- Kern / kernel
- Kommando-Interpreter
- CLI
- Schale / shell
- Process Control Block (PCB) / Prozesssteuerblock
- Systemkontext
- Scheduling
- Adressraum
- Stapespeicher
- Scheduler
- Task switch
- Dispatcher
- System trap / Supervisor call
- context switch
- context switch time
- preemption
- Timer-Interrupt
- time triggered / event triggered
- Laxity
- Memory Management Unit (MMU)
- Verschiebbarkeit (relocation)
- Interne und externe Fragmentierung
- garbage collection
- Halbleiterlaufwerke
- Solid State Disks
- swapping
- swap space
- segmenting / paging
- segment- / seitenfehler
- Polling
- Direct Memory Access
- Gerätetreibe (device driver)
Netzwerke
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Übertragungsgeschwindigkeit/Bandbreite (bandwidth): die physikalische, maximale Rate, mit der Bits über das Übertragungsmedium (das Kabel, die Funkstrecke) fließen können.
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Durchschnittliche Datenrate (Durchsatz / throughput): effektive Menge an Nutzdaten, die über einen längeren Zeitraum hinweg erfolgreich vom Sender zum Empfänger übertragen wird
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xDSL,Digital Subscriber Line (Familie): "Oberbegriff für alle DSL-Techniken, die Kupferleitungen für Hochgeschwindigkeitsdatenübertragung nutzen."
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ADSL,Asymmetric DSL: Die am häufigsten genutzte Technik für Privatkunden. Sie bietet eine asymmetrische Bandbreite, bei der die Download-Rate (zum Kunden) deutlich höher ist als die Upload-Rate (vom Kunden).
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SDSL,Symmetric DSL: Technik die eine symmetrische Bandbreite bietet. Die Datenraten im Download und Upload sind gleich hoch, ideal für Geschäftskunden oder Server-Anwendungen.
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HDSL,High bit rate DSL: Eine der ersten DSL-Techniken, die hohe symmetrische Datenraten über die Kupferdoppelader lieferte, oft als Alternative zu T1/E1-Leitungen genutzt.
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VDSL,Very high bit rate DSL: Liefert deutlich höhere Datenraten als ADSL, allerdings nur auf sehr kurzen Distanzen (meist unter 500 Metern) vom Verteilerknoten.
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DSLAM,DSL Access Multiplexer: Die spezielle Hardware in der Vermittlungsstelle, die die vielen einzelnen DSL-Anschlüsse der Kunden bündelt und an das schnelle Backbone-Netz anbindet.
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VoIP,Voice over Internet Protocol: Die Übertragung von Telefonie (Sprache) als digitaler Datenstrom über das Internet. Dies ermöglicht die Freigabe der traditionellen Telefonfrequenzen für höhere DSL-Geschwindigkeiten.
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Carrier (Netzbetreiber),"Ein Unternehmen (z. B. Deutsche Telekom), das Telekommunikationsnetze besitzt und betreibt. Es stellt Kunden gegen Gebühr Leitungen und Infrastruktur zur Verfügung, um Standorte über große Entfernungen zu vernetzen (WAN)."
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VPN (Virtual Private Network),"Ein logisches, privates Netzwerk, das auf der physischen Infrastruktur eines öffentlichen Netzes aufsetzt. Durch Tunneling und Verschlüsselung wird der Datenverkehr von anderen Teilnehmern isoliert, sodass es wie eine exklusive Leitung wirkt.
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Outsourcing,"Die Auslagerung von Unternehmensaufgaben an externe Dienstleister. Im Kontext von Netzwerken bedeutet dies, dass eine Firma den Betrieb und die Wartung ihres lokalen Netzwerks (LAN) an eine spezialisierte Fremdfirma übergibt."
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Gateway,"Ein Kopplungselement, das Netzwerke unterschiedlicher Bauart verbindet (z. B. Firmen-LAN mit dem Internet). Es kann Protokollumwandlungen bis auf die Anwendungsebene durchführen, um die Kommunikation zwischen verschiedenen Systemen zu ermöglichen."
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Backbone,"Das ""Rückgrat"" eines Netzwerks. Es bezeichnet die Hauptleitungen mit sehr hoher Bandbreite, die kleinere Teilnetze (wie lokale LANs) miteinander oder über große Distanzen (in einem MAN oder WAN) verbinden."
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DoD: Department Of Defence. Im Kontext von TCP/IP relevant, weil die ersten Bemühungen zu den Internet-Protokollen vom US-amerikanischen Department of Defence betrieben wurden.
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RFC: Request for Comments
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NAT (NetworkAddress Translation): Technologie für den Anschluss vieler Rechner an einem Standort über eine einzige gültige IP-Adresse. NAT schreibt den Header jedes ankommenden und abgehenden Rahmens um, um die interne Adresse in die global gültige IP-Adresse, und umgekehrt, zu übersetzen. NAT verbirgt dadurch nach außen alle weiteren Rechner. Von außen betrachtet scheint nur ein Computer am Internet angeschlossen zu sein.
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ASIC (Application Specific Integrated Circuit): Ein ASIC ist ein Chip, der nicht für allgemeine Aufgaben gebaut wurde (wie die CPU in deinem PC, die alles kann, von Word bis Gaming), sondern für genau eine einzige Aufgabe maßgeschneidert ist. Man findet diese z.B. in Switches, wo diese Datenpakete schnellstmöglich an den richtigen Port weiterleiten.
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Stapelverarbeitung (batch processing): Frühe Betriebssysteme erlaubten nur den Stapelbetrieb (Lochkarten etc.) und auch heutige Systeme besitzen vielfach die Mög lichkeit, Programmabfolgen automatisch im Hintergrund zu bearbeiten (z. B. Batch- Dateien bei DOS, Shell-Scripte bei UNIX usw.).
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Dialogbetrieb (interactive processing, dialog processing): Der/Die Benutzer bedienen den Rechner im Dialog mittels Bildschirm, Tastatur, Maus usw. Die Bedienoberfläche kann textorientiert oder grafisch sein.
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Netzwerkbetriebssysteme (network processing): Sie erlauben die Einbindung des Computers in ein Computernetz und damit die Nutzung von Ressourcen anderer Computer. Dabei unterscheidet man zwischen Client-/Server-Betrieb, bei dem Arbeitsplatzrechner auf einen Server zugreifen, und Peer-to-Peer-Netzen, bei denen jeder Rechner sowohl Serverdienste anbietet als auch als Client fungiert.
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Realzeitbetriebssysteme (realtime processing): Hier spielt – neben anderen Faktoren – die Verarbeitungszeit eine Rolle.
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Universelle Betriebssysteme: Diese Betriebssysteme erfüllen mehrere der oben aufgeführten Kriterien.