📄️ Einleitung
Viele wiederkehrende Probleme in der Softwareentwicklung lassen sich durch den Einsatz bewährter Entwurfsmuster lösen. Der Einsatz solcher Entwurfsmuster beschleunigt die Entwicklung und verbessert dabei die Qualität der erstellten Software. Die Entwurfsmuster der GoF (Gang of Four - bestehend aus ERICH GAMMA, RICHARD HELM, RALPH JOHNSON und JOHN VLISSIDES) werden dabei für die objektorientierte Entwicklung definiert. Entsprechend werden auch die zentralen Entwurfsprinzipien des objektorientierten Entwurfs einer Anwendung berücksichtigt.
📄️ Erzeugungsmuster
In objektorientierten Programmiersprachen ist der Einsatz des Operators `new` der Standardweg zur Erzeugung von Objekten, stößt jedoch bei komplexen Anforderungen oft an Grenzen der Flexibilität. Erzeugungsmuster lösen dieses Problem, indem sie den Instanziierungsprozess in separate Methoden oder Klassen auslagern. Durch diese Kapselung wird die direkte Abhängigkeit zwischen dem Anwendungscode und der konkreten Objekterzeugung verringert, was Anpassungen erleichtert und die Softwarearchitektur robuster macht.
📄️ Verhaltensmuster
Bei Verhaltensmustern steht die Zusammenarbeit zwischen Klassen und Objekten im Vordergrund. Sie betrachten die Interaktion und das Verhalten der Objekte untereinander. Dabei wird auch berücksichtigt, welche Objekte welche Zuständigkeiten abbilden.